SleySites @work

„Verwerflich“ oder professionell?

Vor Kurzem habe ich eine neue Webseite fertig gestellt … diese, finde ich, ist optisch, funktionell und grafisch eine sehr gelungene Seite geworden … Ich hatte sie auch in meiner Galerie verlinkt – (hat´s jemand gesehen?) – Ich bin stolz auf mein Werk!

Soweit klingt ja alles ganz ’normal‘, nicht wahr? … ABER, jetzt hat es groooßes Aufsehen und eine ‚Beschwerde‘ gegeben, weil ich diese Seite  für einen S*w*i*n*g*e*r*c*l*u*b gemacht UND in meiner Galerie verlinkt habe! … Oh Schreck! Wie kann ich nur ??? Warum? Ich bin Webdesignerin!!!

Ich habe schon viele verschiedenartigste und kreative Webseiten gestaltet … z.B. für den Kindergarten, für einen Friseur, für Ferienwohnungen, für UltraMind … usw. Warum bitteschön nicht auch für einen S*w*i*n*g*e*r*c*l*u*b?

Villa

Ich würde gerne eure Meinung dazu wissen: Hat diese Seite etwas Verwerfliches, Schmutziges oder sonst irgend etwas Negatives an sich? Was sagt ihr dazu?

11 Kommentare zu “SleySites @work

  1. Also mir gefällt die Seite. Sie ist übersichtlich und geschmackvoll gestaltet. Am Inhalt ist überhaupt nichts auszusetzen, im Bezug auf die Verlinkung erst recht nicht, denn dort ist nichts jugendgefährdendes zu lesen oder sehen. Wieder typisch für die prüden Deutschen wie ich finde!

    Mit welcher Begründung hat es denn hier eine Beschwerde gegeben? Das würde mich wirklich mal interessieren …

  2. Hallo Fabella,
    vielen Dank für deine Meinung :-)
    So ganz ausführlich kann ich die Zusammenhänge im Moment nicht beschreiben, da die Suppe noch kräftig brodelt :-(
    Manche Menschen meinen, dass man/frau GAR nichts, nicht mal geschäftlich, mit ’so etwas‘ zu tun haben darf …
    LG Sabine

  3. lass dich nicht kirre machen. die gestaltung von websites ist dein job, und das design gefällt mir. wenn sich jemand drüber aufregt, daß du auch für solche lokalitäten designst, spricht das für sich. hat diese person ein problem damit, ist das doch ihr problem und (hoffentlich)nicht(mehr lang)deins.

  4. Danke für deine Worte, Claudia :-) Ja stimmt, im Grunde hat jemand anderes ein Problem damit – ich hoffe auch, dass ich bald kein Problem mehr mit dem ‚Problem‘ habe :-)
    Liebe Grüße,
    Sabine

  5. Liebste Sabine,

    ich find die Seite sehr schön – und sehr weiblich. Wäre ich Webdesignerin, hätte ich wahrscheinlich „noch eins draufgesetzt“ und es würde noch mehr „anmachen“. Du gehst einem Gewerbe nach, welches sich mit den verschiedensten Themen auseinandersetzt, und ich finde zum Beispiel meine Flyer sehr sehr schön.
    Im Augenblick bemerke ich, dass die Menschen verstärkt urteilen, be- und verurteilen.
    Lass LOS und steh zu dem, was Du tust.
    Ich finds KLASSE.
    Allerliebste Sonnengrüße
    Dori :-)

  6. Danke Dori :-)
    Ja, mit dem Tolerieren und Akzeptieren verschiedenster Menschen und deren Ansichten tun sich manche Leute noch immer sehr schwer … dabei würde es auch ihr Leben erleichtern und erhellen … Leben und Leben lassen! … (kurz, knapp und gut!) :-)
    Liebe Grüße,
    Sabine

    PS: Ich akzeptiere auch negative, bzw. ablehnende Meinungen über mein Tun, dabei kommt es aber auch auf das WIE an. Be- und Verurteilungen sind meist verletzend.

  7. Liebe Sabine,
    spät aber doch möchte ich gern auch noch meinen Senf zu dieser Diskussion beitragen.
    Ich kann mir nicht erklären, was daran zu kritisieren ist, dass Du obige Website gebaut und veröffentlicht hast. Ich gehe davon aus, dass jeder erwachsene Mensch (und für erwachsene Menschen ist die Seite sicher auch gedacht) weiß, dass es verschiedene Vorlieben und Neigungen (auch im sexuellen Bereich) gibt.
    Die Gefahr sich versehentlich dorthin zu begeben, anstatt ein Mentaltraining oder einen Kindergarten zu besuchen, ist nach meiner Auffassung verschwindend gering.
    Mach Dir nichts (bzw. das Beste ;-) draus!
    Honi soit qui mal y pense!
    Anders als beim Blogschreiben zählt hier für mich Dein schönes Design – und weniger der Content.
    Viele liebe Grüße …und immer besser und besser,
    Gaba

  8. Liebe Sabine,

    mit einigem Entsetzen lese ich von „Deinem“ Problem….Was habe ich mir da nur für eine web-Designerin ausgesucht! Muß ich jetzt auch um meinen bisher guten Ruf fürchten?

    Weißt Du, es wird immer Leute (ich schreibe ganz bewußt nicht „Menschen“) geben, die einfach nichts Wichtigeres zu tun haben, als sich über Andere und deren Tun aufzuregen. Das liegt meistens daran, dass deren eigenes Leben inhaltslos ist und Begriffe wie Toleranz Fremdworte sind. Ich finde, es gibt da ein richtig gutes Lied dazu: „Laß´die Leute reden….“

    Ich habe mir diese Seite angesehen und kann nichts aufregenswertes daran finden – wenn man einen Swinger-Club per se ablehnt (meines wäre es auch nicht), ist das eine Sache. Zu verlangen, dass der Rest der Welt ebenso denkt, ist eine ganz andere. Senden wir doch Deinem „Angreifer“ einen Engel der Mitmenschlichkeit, der ihm zeigt, dass es momentan wichtigere Dinge gibt, denen man sich zuwenden kann und damit zeigt, dass man „so ganz nebenbei“ auch noch ein Mensch ist.

    Wenn Du die Idee hättest, den Verdienst an dieser Seite einer Organisation zu spenden, die in Haiti hilft, ich glaube, niemand würde sich darüber aufregen, dass letztendlich die Finanzierung von einem Swinger-Club kommt.

    Wirf die negative Energie, die mit verletzenden Äußerungen verbunden sind, in einen besonderen Papierkorb und laß ihn abtransportieren – Du weißt schon, wie ich das meine. Ich wünsche Dir, dass dieser Jemand keinen weiteren Schaden anrichten kann und dem Auslösenden wünsche ich – falls er das liest – dass er doch einmal bei sich nach seinen eigenen Abgründen schauen soll, bevor er sie wahllos im Aussen sucht.

    Tja und was soll ich sagen: bei Bedarf werde ich mich wieder an Dich wenden und auch weiterempfehlen.

    Alles Liebe
    Gertie

  9. Liebe Sabine,

    obwohl ich sehr hoffe, dass über diese Angelegenheit inzwischen Gras gewachsen ist, oder besser: genügend Schnee gefallen ist, möchte ich Dir noch Folgendes schreiben.

    Die Art und Weise Deines Kunden hat mich, ebenso wie dessen Argumente, doch noch beschäftigt. Und so habe ich kurzerhand bei der zuständigen Kammer dieses Berufzweiges angerufen und bei dem dortigen Justitiar (Name und Telefonnummer ist bei mir) die Angelegenheit vorgetragen. Die eindeutige Antwort: aus standesrechtlicher Sicht bestehen KEINERLEI Bedenken, sogar dann nicht, wenn Dein Kunde auf seiner Seite einen direkten Link zu dieser beanstandeten Seite hätte.
    Zivilrechtlich sieht es so aus, dass ein Kunde verlangen kann, aus Deiner Referenzliste entfernt zu werden, wenn er nicht mit einer „solchen“ Seite in Verbindung gebracht werden möchte. Ein übliches Vorgehen wäre: der Kunde wendet sich per Brief, mail oder Telefonat an Dich mit eben seiner Bitte. Du bist dann verpflichtet, ihn von der Liste zu nehmen. Im vorliegenden Fall kam der link der beanstandeten Seite wohl erst im Nachhinein dazu, so dass Du nichts von dem Unwillen Deines Kunden wissen konntest. Laut Aussage des RA bist Du nicht verpflichtet, bei jeder neuen Seite, die Du erstellst, alle Deine Kunden zu befragen, ob sie weiterhin auf Deiner Referenzliste verbleiben möchten. Wenn der Kunde dies nicht mehr wünscht, dann: siehe oben.

    Wie man sieht, wäre diese Angelegenheit sehr einfach mit einem üblichen Geschäftsgebaren aus der Welt zu schaffen gewesen. Schade, dass Menschen nicht immer menschlich miteinander umgehen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Einen schönen Freitag und liebe Grüße von

    Gertie

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